Durch zahlreiche Geschäftsreisen und Sonstiges konnte der Terrassenbau nur langsam weitergeführt werden.
Die gekürzten Mauern wurden mit Brettern verschalt. Diese wurden dann mit Beton (Fertigzement und 0-8 Kies) gefüllt. Später soll eine Mauerabdeckung aus Metall diesen Bereich schützen.
Der Durchbruch für den Thekenbereich und die Tür wurden mit einem Schlaghammer leicht erledigt. Die Verschalung muss noch mit Beton gefüllt werden.
Der bestehende Türsturz wurde mit dem Schlaghammer gelockert. Anschließend wurde der Sturz mit einer Pumpe hochgehoben und untermauert. Mit Brettern wurden Stützschienen festgeschraubt, damit der sehr schwere Betonsturz keine Gefahr bilden konnte. Nun hat man wieder eine gut gehbare Tür (2m), die später mit einer handelsüblichen Nebentür noch geschlossen wird, denn bis dato war diese auf Grund des späteren Terrassenaufbaus auf 1,70m geschrumpft. Dieser Prozess verlief erstaunlicherweise sehr einfach. Zudem konnte man die Kosten für einen neuen Sturz sparen. Die Bretter werden im Laufe der nächsten Tage entfernt.
Samstag, 17. April 2010
Donnerstag, 25. März 2010
Mauerabriss Teil 2
Nun war die zweite Mauer an der Reihe. Mit mehr Routine und Technik ging die ganze Sache auch schon erheblich leichter als am Vortag.
Die lange Mauer wurde recht schnell gekürzt. Einzig der Bereich über der alten Treppe bereitete Probleme. So musste ein provisorisches Podest gebaut werden, um auch diesen Teil der Mauer zu entfernen. Auf Grund des erhöhten Sichtschutzen gegenüber den Nachbarn wurde entschieden, nur zwei Steinreihen zu entfernen.
Da noch genügend Zeit vorhanden war, konnte auch der spätere Durchgang für die Spindeltreppe rausgebrochen werden. Der Dachdeckeraufbau und der Terrassenbelag erreichen später eine Höhe von 36cm, daher endet der Durchbruch 40cm über Boden.
Da eine gleiche Höhe über die gesamte Länge etwas langweilig aussah, wurde der Teilbereich um diesen Durchgang um eine weitere Steinreihe gekürzt. Fertig ist auch diese Seite! Jetzt müssen alle Mauerbereiche nur noch eingeschalt und mit Beton begossen werden, damit eine glatte Kante entsteht. Dann kann verputzt werden.
Hier die Ansicht von Außen. Die Spindeltreppe wurde zudem auch geliefert. Wann der Aufbau dieser stattfindet steht noch in den Sternen. Erst muss die alte Tür zugemauert werden usw.
Dienstag, 23. März 2010
Mauerabriss Teil 1
Ich nehme alles zurück. Der schwierigste Teil war nicht der Dachabriss, sondern der heutige Abriss der Mauer. Mit einem Presslufthammer wurde die Mauer, eine Mischung aus Ziegel- und Hohlblocksteinen, mühsam abgerissen. Um eine bessere Halteposition zu bekommen und mehr Kraft auszuüben, wurde aus Hohlblocksteinen und Brettern ein Podest gebaut. So konnte man den Presslufthammer in Hüfthöhe ansetzen, was eindeutig angenehmer ist, als diesen in Schulterhöhe zu halten.
Der höher gemauerte Teil soll später die Sitzecke vor Wind schützen. Die Aussicht ist aber zu schön, um diese Geländerhöhe über die komplette Reichweite zu lassen.


Die alten Wandplatten wurden mühelos mit dem Hammer abgeschlagen. Der entstandene Bauschutt konnte wie der Dachbelag im Hohlraum der Innentreppe entsorgt werden. Morgen geht es mit der anderen Mauer weiter. Wenigstens spielt das Wetter mit.
Der höher gemauerte Teil soll später die Sitzecke vor Wind schützen. Die Aussicht ist aber zu schön, um diese Geländerhöhe über die komplette Reichweite zu lassen.
Die alten Wandplatten wurden mühelos mit dem Hammer abgeschlagen. Der entstandene Bauschutt konnte wie der Dachbelag im Hohlraum der Innentreppe entsorgt werden. Morgen geht es mit der anderen Mauer weiter. Wenigstens spielt das Wetter mit.
Montag, 22. März 2010
Dachabriss
Heute war es dann soweit. Der wohl schwierigste und anstrengendste Teil stand bevor. Das vorhandene Flachdach musste abgerissen werden. Die sehr schweren Dachbahnen konnten nur mühsam mit Flex und Schaufel beseitigt werden. So vergingen einige Versuche bis man den Dreh raushatte, denn zu Beginn wurden zu große Stücke freigeschnitten. Diese konnten dann nicht mehr gut transportiert und von den partiell angeschweißten Brettern entfernt werden. Letztendlich wurde diese Hürde dann aber doch gemeistert.
Die Bretter wurden von unten mit einem Fäustel angeschlagen. Dadurch lockerten sich die Nägel so weit, dass man die Bretter problemlos aber dennoch mit Anstrengung entfernen konnte. Einzig die teilweise vorhandenen, breiten Bretter mussten mit einer Brechstange rausgehoben werden, was ebenfalls nicht schwierig war.
Die dicken Stützbalken wurde mit einer Motorsäge zerschnitten. Teilweise mussten die dicken Nägel und Winkel durchgeschnitten werden.
Die bestehende Eisentür wurde mit einer Flex rausgeschnitten und mit einer alten Holztür geschlossen. Die entfernten Dachbahnen wurden dann im Hohlraum der Innentreppe entsorgt.
Dampfsperre
Bevor es zum Dachabriss kam, musste der Betonboden zumindest grob geschützt werden. Ein Lage Bitumen-Schweißbahnen (Dicke 4mm) wurde mit 10cm Überdeckung aufgebracht. Zudem wurde diese an aufgehenden Bauteilen 20cm hochgeführt. So wird der Boden durch evtl. Regenfälle geschützt, denn das Dach wird bekanntlich abgerissen.
Damit kein Schwimmbecken entsteht wird das evtl. Regenwasser über eine provisorischen Ablauf über die Treppe abgeleitet. Diese Treppe wird später zugeschüttet und abgedeckt, da man die Terrasse über eine außenstehende Spindeltreppe erreichen wird.
Damit kein Schwimmbecken entsteht wird das evtl. Regenwasser über eine provisorischen Ablauf über die Treppe abgeleitet. Diese Treppe wird später zugeschüttet und abgedeckt, da man die Terrasse über eine außenstehende Spindeltreppe erreichen wird.
Fenster zumauern
Die bestehenden Fenster wurden entfernt. Die Scheiben konnte man leicht herausziehen. Die Fensterrahmen aus Beton konnte man leicht mit Hammer und Meißel lockern und dann herausbrechen. Anschließend wurden die Fenster mit Hohlblocksteinen zugemauert. Später wird der Verputz alles gleichmäßig abdecken.
Es geht los!
Nach langen Diskussionen erhielt ich nun letztendlich doch die Freigabe der Hausbesitzerin, um meine langersehnte Terrasse zu bauen.
Der neuen Feller-Lounge steht also nichts mehr im Wege!
Die Ausgangslage ist etwas ungewöhnlich. So wird sich die Holz-Terrasse später an der gleichen Stelle befinden, wie es nun ein geschlossener Raum tut. Leider war der Raum zu niedrig (1,80m), um daraus nutzbare Räume
zu machen, aber die Terrasse (60m2) wird mich mehr als entschädigen.
Der Boden des Raumes besteht aus einer Betondecke. Darunter befindet sich eine Wohnung,
heißt es muss noch Dämmung drauf und die Abdichtung ist besonders wichtig. Die bestehenden Wände werden später gekürzt und das übrig gebliebene Mauerwerk als Geländer verwendet.
Als Holzart habe ich mich für Ipé entschieden, das momentan härteste Holz auf dem Markt mit der Resistenzklasse 1 (bis 50 Jahre). Zudem besitzt dieses Holz einen extrem niedrigen Verzug.
Da ich eine Verschraubung von oben nicht befürworte und es die lieferbaren Dielen nur bis 2,1cm Dicke gab, habe ich mich letztendlich für die Verwendung von Holz-Igeln (Braun&Würfele) entschieden.
Später sollen dann 5 Dielen auf die Unterkonstruktionshölzer aus
Bankirai (4,5x7cm) zu Modulen verbunden werden und dann durch ihr Eigengewicht aufliegen. So kann ich bei Bedarf diese Module partiell entfernen, falls es Gründe geben sollte etwas unter dem Holzaufbau zu erledigen.
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